Nepper, Schlepper, Bauernfänger...
Jahr für Jahr verursachen Kreditkarten Fälscher einen Schaden von hunderten
Millionen Euro. Auch im Internet blüht der Markt der Betrügereien rund um
Kreditkarten.
Eine unerfreuliche Angelegenheit - sowohl für das Kreditkartenunternehmen als
auch für den Karteninhaber. In aller Regel haftet der Inhaber der
betroffenen Kreditkarte zwar mit 0,- Euro, der Aufwand nach
einer derartigen Betrügerei ist allerdings oft durchaus beträchtlich.
Achten sollte man als Kreditkarteninhaber prinzipiell darauf, die eigene
Kreditkarte nie unbeaufsichtigt zu lassen, da hier ganz schnell eine Kopie der
Daten vom Magnetstreifen angefertigt werden kann.
Erhöhte Vorsicht ist im osteuropäischen und asiatischen Raum geboten, da die
meisten Kreditkartenbetrügereien aus diesen Gebieten gemeldet werden.
Weiterhin empfiehlt es sich, die eigenen Kaufbelege immer bis zur nächsten
Abrechnung aufzuheben und diese auch nicht an öffentlichen Plätzen
wegzuwerfen, da die persönlichen Daten im Bereich Kreditkarteninformation auf dem Papierabzug vorhanden sind.
* Unterschreiben Sie die Karte unmittelbar nach Erhalt.
* Lernen Sie Ihre PIN auswendig, schreiben Sie die Nummer nie auf die Karte oder legen sie als
"Beipackzettel" in den Geldbeutel.
* Achten Sie bei der Eingabe der PIN auf allzu interessierte
Zeitgenossen in Ihrem unmittelbaren Umfeld.
* Falls irgendwie möglich, lassen Sie die Karte nie unbeaufsichtigt,
speziell in Geschäften oder Restaurants, in denen Sie Ihre Kreditkarte
erstmals einsetzen.
* Bei einem Verlust oder Diebstahl der Karte müssen Sie SOFORT die
entsprechenden Maßnahmen ergreifen (Notrufnummer) und den Verlust melden.
* Eine eingehende Kontrolle der monatlichen Kreditkarten
Abrechnungen versteht sich von selbst. Bei evtl. auftretenden Differenzen melden Sie diese bitte sofort Ihrer Bank.